STELLUNGNAHME der DCIG e.V. zur Anhörung in einem niedersächsischen Familiengericht: ›Wir sind für das CI, aber niemals gegen den Willen der Eltern!‹

Nachricht vom: 20. November 2017

 
Am 20. November fand in Niedersachsen eine gerichtliche Anhörung statt. Der „Fall" schlägt im Vorfeld hohe Wellen: Es ist die Rede von einer drohenden Zwangsimplantation eines gehörlosen Kindes gehörloser Eltern.
 
Die Deutsche Cochlea Implantat Gesellschaft e.V. (DCIG) hat zu dieser Situation eine klare Meinung: Eine Cl-Implantation ohne Zustimmung der Eltern ist strikt abzulehnen! Begründung: Gehörlos geborene Kinder können durch Versorgung mit einem Cochlea-Implantat (Cl) die Lautsprache erwerben.
Dazu ist jedoch eine gute, engagierte lautsprachliche Umgebung und eine positive Grundhaltung der Eltern gegenüber der Implantation und ihren Folgen zwingend erforderlich. Die Eltern müssen ihr Kind über Jahre hinweg beim Erwerb der Lautsprache unterstützen.
 
 

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